10 Tage Irland | Unsere Route

10 Tage Irland | Unsere Route

Irland ist ungefähr so groß wie Bayern, also wirklich nicht schwer mit Auto oder Bus zu bereisen. Wir haben uns für Bus entschieden –  billiger und besser für die Umwelt. Und auch wenn Irland nicht soo groß ist, wollten wir gerne einen Teil gescheit machen und nicht immer ewig von Ort zu Ort fahren. Entschieden haben wir uns dann letztendlich für einen Halbkreis im Norden (nicht Nordirland).

Unsere Stops: Dublin – Newgrange – Errigal – Donegal Town – Sligo – Westport – Galway

In Dublin waren wir wirklich nicht allzu lange – Freitag nachmittag und Samstag morgen – was aber eigentlich gereicht hat. Vorallem sind wir wie richtige Touristen mit unserem Reiseführer rumgelaufen und haben versucht, alles zu sehen. Auch in ein paar kostenlose Ausstellungen sind wir rein. Richtig gut gefallen hat mir vorallem der Süden mit St. Stephen’s Green. Das Wetter war auch richtig sonnig, also haben wir uns auf eine Bank gesetzt, unsere veganen Donuts (!!!!) genossen und gelesen (und in meinem Fall geschlafen). Abends sind wir zu den Docks gelaufen.

In der Früh gings dann weiter nach Drogheda und zu Fuß 5 Kilometer (ca. 1,5 Stunden mit Rucksack) nach Newgrange. “Der Bus fährt täglich” bringt dir da leider nur ca. 2 Mal täglich etwas. Aber es war ein schöner Weg, wenn auch an der Straße entlang. Da haben wir dann die Ganggräber Newgrange und Knowth angeschaut.

Der nächste Tag bestand zu einem großen Teil aus Busfahrten mit einem Bus, der ca. eine halbe Stunde zu früh kam und sonst nur Bussen, die mindestens eine halbe Stunde zu spät kamen. Was wäre das Loeben ohne ein bisschen Nervenkitzel bei der Aussicht, irgendwo im nirgendwo gestrandet zu sein. Nach einer wunderschönen Fahrt durch den Glenveagh National Park auf einer Straße, die mir vorkam, als würde sie niemals enden, sind wir dann in Errigal am Fuß des Errigal Mountains angekommen (dem höchsten Bergs im County Donegal). Die Natur dort war einfach atemberaubend schön. Bei unserer Wanderung am nächsten Tag kamen wir uns immer wieder wie im Märchenwald, bei Alice im Wunderland oder Herr der Ringe vor.

Auf dem Rückweg von Errigal nach Donegal Town sind wir dann das erste Mal für uns beide getramt. Das war eine aufregende Erfahrung und hat unwahrscheinlich gut geklappt. Der folgepackteste Tag folgte. Wir sind mit einem Freund des Hostel Besitzers und noch ein paar anderen ein bisschen den Wild Atlantic Way entlang nach Killybegs, Slieve League, Glencolumbkille. So viele Eindrücke, die wir die nächsten Tage erstmal verarbeiten mussten, aber im besten Sinne.

In Sligo dann haben wir eine Wanderung auf den Knocknarea gemacht, wobei wir beim Rückweg etwas improvisiert haben und wahrscheinlich eher den Wanderweg der Schaafe gelaufen sind. Am Strand gab es auch noch einen Wanderweg und eine riesige Düne, die gefühlt 90 Grad steil war.

Und weil 20 km wandern nicht reicht, haben wir dann beschlossen, den Greenway von Achill Islands nach Westport mit dem Fahrrad zu fahren (ca. 40 km). Und weil die Achill Islands ja so wunderschön sind, vorher noch ein bsischen da rum- und zu einem tollen Strand zu fahren, der wirklich wunderschön war. Aber über 50 km auf dem Fahrrad später – zurück im Hostel waren wir dann echt müde und nicht gerade dankbar für die unbequemen Sättel unserer Fahrräder.. Yey Leihfahrräder 😉

Kein Wunder, dass wir danach und nach einer kurzen Nacht eher müde in meiner neuen Heimat angekommen sind. Trotzdem haben wir uns dazu aufgerafft, ein bisschen durch Galway zu schlendern und im Eyre Square zu lesen. Und hier haben wir uns auch das erste und einzige richtige Mahl unserer Reise gegönnt – im Fat Freddys gabs köstliche vegane Pizza, Quesadillas und Süßkartoffelpommes (was für eine Mischung). Noooommmmm.

Und schwupp die wupp waren die 10 Tage auch schon wieder vorbei. Ich hab aber gehört, jemand plant schon den nächsten Trip in den Süden..

 

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